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Das sind die wichtigsten Auswahlkriterien eines Headless CMS aus Entwicklersicht

Das große Angebot verschiedener Headless Content Management Systeme macht es mitunter nicht gerade leicht das passende System zu finden. Soll es ein opensource Headless sein und reichen die Zugriffsberechtigungen von kostenlosen Versionen der Anbieter langfristig für das Projekt aus? Wer arbeitet letztendlich mit dem Headless CMS und welche Features dürfen deshalb auf keinen Fall fehlen? Wir zeigen Ihnen, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten und was die wichtigsten Kriterien sind.

 

Wer seinen Content variabel auf verschiedene Kanäle ausspielen möchte und sich langfristige Flexibilität wünscht, für den machen ein entkoppeltes Frontend und Backend mithilfe von einem Headless CMS und einer guten API Sinn. Anbieter gibt es allerdings wie Sand am Meer und sie alle haben ihr Für und Wider. Für welches CMS man sich am Ende entscheidet, hängt hauptsächlich von den Bedürfnissen des Projekts und den Mitarbeiter*innen ab. Wichtig ist dabei zum einen, was das Projekt ausmacht und worauf ein Schwerpunkt gelegt werden soll. Zum anderen müssen aber auch alle Teilnehmer*innen in der Lage sein, effizient mit dem Tool zu arbeiten und so das Projekt voranzutreiben. Folgende Kriterien sollten Sie also bei der Auswahl eines Headless CMS beachten:

 

1. Community Contribution

Open Source Headless CMS sind beliebt, effektiv und innovativ. Wer sein Produkt plant und dauerhaft up-to-date bleiben möchte, sollte sich vorher allerdings gut über die Community Contribution zu dem Programm informieren. Wird zu einem Headless CMS über mehrere Jahre hinweg ein hoher Beitrag von der Community geleistet, ist auch die Wahrscheinlichkeit höher, dass das System langfristig von eben dieser verwendet werden wird. Die Entwicklungs- und Contribution-Tendenzen sollten daher vorher über Github betrachtet werden. Wichtig ist auch, wer hinter dem Hauptanteil der Contribution steht. Handelt es sich hierbei um ein Unternehmen, verfolgt dieses höchstwahrscheinlich ein großes wirtschaftliches Interesse. Das lässt Stabilität vermuten. Hier können Sie wahrscheinlich mit einem regelmäßigen Contribution Flow rechnen. Sind die Contribution Rates dagegen eher niedrig, sollten Sie sich die Frage stellen, ob sich der Aufwand, der mit dem Aufbau einer Headless Architektur verbunden ist, sich mit diesem speziellen Headless langfristig lohnt.

 

2. Hosted vs. Self-hosted/ Sicherheit

Hosted oder doch lieber Self-hosted? Der Vorteil eines self-hosted Headless CMS sind zum einen die Eigenverantwortlichkeit und zum anderen die volle Datenkontrolle, die User*innen erhalten. Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch, dass bei allen Freiheiten als eigener Host auch gleichermaßen die Verantwortung zur Lösung von Fehlern getragen werden muss. Für was sich Produktentwickler letzten Endes entscheiden, hängt auch davon ab, wie die Kompetenzen innerhalb des Teams gelagert sind und ob Datensicherheit und volle Eigenkontrolle einen besonders hohen Stellenwert haben.

 

3. Umfang und Funktionen

Ausschlaggebend ist ebenfalls, welche Funktionen das jeweilige Headless CMS dem User bietet. Jedes Headless System unterscheidet sich in der Bandbreite und in den Schwerpunkten seiner Features. Auf welche es schließlich ankommt, hängt von dem Kunden und dem Produkt ab. Interessenten sollten sich außerdem darüber Gedanken machen, wie viele User oder Admins Zugang benötigen. Viele Systeme bieten kostenlose, geschmälerte Versionen an, die den Zugang zu verschiedenen Features und der Anzahl an Editor-, oder Adminzugängen beschränken. Handelt es sich um ein groß angelegtes Projekt, an dem viele verschiedene Köpfe mitarbeiten sollen, ist es eventuell sinnvoller gegen einen Aufpreis einen erweiterten Zugang mit größerem Umfang zu erhalten. User*innen sollten sich ebenfalls darüber informieren, ob ein Anschluss als rest-API oder über graphql gewünscht wird. Eine wichtige Rolle spielt an dieser Stelle auch der Kostenpunkt: Wie viel Geld ist für das Projekt kalkuliert und welches Headless CMS bietet die bestmögliche Balance zwischen Budget und Funktionen?

 

4. Tech Stack

Möchten Unternehmer oder Produktentwickler die Umsetzung des Projekts an eine Entwicklerfirma outsourcen, ist zu guter Letzt der Tech Stack dieser Firma von großer Relevanz. Soll ein Headless CMS verwendet werden, dass sich eher selten im Portfolio der Entwicklerfirmen befindet, wird es umso schwieriger werden einen geeigneten Partner zu finden, der bereit ist sich für Sie in das Programm einzuarbeiten. Es ist daher gegebenenfalls sinnvoll auf etablierte Headless Programme zu setzen und die Möglichkeiten vorab gemeinsam mit dem Wunschpartner für Ihr Projekt zu besprechen.

 

Sie sind auf der Suche nach einem Headless CMS um Ihr Produkt digital in Einsatz zu bringen? Sie wünschen sich Flexibilität bei individueller Personalisierung? Wir sind für Sie da und unterstützen Sie bei der Auswahl des richtigen Systems unter den für Sie wichtigsten Kriterien. Mit uns als Partner und unserem Know-how über CMS, API und Marketingmöglichkeiten wird Ihr Produkt so großartig wie die Idee, die dahinter steht. Schreiben Sie uns und wir vereinbaren ein unverbindliches Erstgespräch, um mehr über Ihre Vorstellungen zu erfahren. Wir freuen uns von Ihnen zu hören.