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Der Einfluss der Digitalisierung auf das Gesundheitssystem

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Deutschland altert zunehmend. Der demografische Wandel birgt enorme Herausforderungen für das Gesundheitswesen. Denn Ärzte und Kliniken stoßen zunehmend an ihre Grenzen. Und das nicht zuletzt aufgrund des Mangels an Pflegepersonal in Deutschland. Doch auch die Finanzierung der Behandlung von alten Menschen mit zunehmend chronischen Erkrankungen stellt die Gesundheitsversorgung vor neue Herausforderungen. Eine flächendeckende Digitalisierung der verschiedenen Arbeitsbereiche und eine verstärkte digitale Vernetzung könnten die Lösung sein.

Das tut sich bereits in Deutschland

Seit dem 01. Januar 2015 hat die elektronische Gesundheitskarte die Krankenversichertenkarte als Versichertennachweis ersetzt. Ab Januar 2021 sollen Krankenkassen außerdem durch das Terminservice- und Versorgungsgesetz dazu verpflichtet sein, den Versicherten eine elektronische Patientenakte zur Verfügung zu stellen. Die Patienten erhalten dann bspw. über Smartphone oder Tablet Zugriff auf ihre Akte.

Mehr digitale Maßnahmen, u.a. zur Einbeziehung der Pflege, sind in Planung. Im deutschen Gesundheitswsen tut sich also etwas in Sachen digitale Transformation. Im internationalen Vergleich hinkt das Land jedoch anderen europäischen Ländern hinterher. Bspw. verschicken in Schweden, Dänemark und Estland Ärzte Rezepte bereits elektronisch an ihre Patienten oder die Apotheken, die dann die Medikamente ausliefern.

Und auch Telemonitoring oder Video-Sprechstunden sind in anderen Ländern längst angekommen. Im Vergleich zeichnen sich also einiges an Nachholbedarf, aber auch großes Innovationspotenzial und viele Chancen für die künftige Organisation des Gesundheitsservices in Deutschland ab.

Diese Technologien könnten das Gesundheitswesen unterstützen

Die Basis für eine qualitativ hochwertige und gleichzeitig bezahlbare Versorgung für alle Patienten sind die medizinischen Patientendaten, die zwischen Ärzten und Dienstleistern ausgetauscht werden.

Künstliche Intelligenz und Big Data greifen hier idealerweise mit Robotik, Telemedizin und E-Health ineinander um die Gesundheitsdaten zu erheben, zu ordnen und zu nutzen. Das leisten die verschiedenen Bestandteile für die Digitalisierung des Gesundheitssystems:

Big Data

Mit der Digitalisierung des Gesundheitssystems steigt auch die Datenmenge in großem Maße. Die Daten können bspw. dazu beitragen, dass Risiken für Krankheiten frühzeitig erkannt werden. Aber auch personalisierte Medizin baut auf Big Data. Die Daten sollten also künftig dafür genutzt werden, Prävention und eine frühzeitige Behandlung zu fördern. Gleichzeitig tragen Big Data dazu bei, Zusammenhänge aufzuzeigen und so neue medizinische Ansätze zu entwickeln.

KI

KI ist eine lernfähige Technologie, die Gesundheitsdaten nutzen kann um bspw. Muster zu erkennen. KI unterstützt damit Ärzte in der Diagnostik und der Entscheidungsfindung für Behandlungsmethoden.

Robotik

Gerade für die Pflege gibt es bereits viele Innovationen aus der Robotik. Assistenzsysteme finden derzeit vor allem in der Pflege und Betreuung von alten Menschen Einsatz. Künftig ist aber auch der OP ein denkbarer Einsatzort der innovativen Roboter.

Telemedizin

Telemedizin ist die moderne Lösung für Kommunikation, Monitoring, Diagnostik und sogar Therapie aus räumlicher Distanz. Die Online-Hilfe unterstützt insbesondere die Versorgung von Patienten in ländlichen Gebieten mit einer geringen Dichte von Pflegepersonal und Ärzten.

E-Health

E-Health umfasst alle Anwendungen, die digitale Informations- und Kommunikationsverfahren für die medizinische Versorgung leistet. Die elektronische Gesundheitskarte ist ein Beispiel für E-Health im deutschen Gesundheitssystem.

Große Chancen für das Gesundheitswesen

Fast jeder deutsche Bürger kennt das Problem: Ärzte nehmen sich zu wenig Zeit und Patienten, die einen Facharzt aufsuchen müssen, warten oft lange auf einen Termin. Die Ärzte und Pflegekräfte sind schlichtweg überlastet.

Eine weitreichende Digitalisierung des Gesundheitswesens könnte dabei einen großen Teil leisten um das Personal deutlich zu entlasten. Die Digitalisierung von administrativen Tätigkeiten, die Dokumentation innerhalb von Patientenakten oder Diagnostiken bei alltagspraktischen Tätigkeiten würden viel Zeit und gleichzeitig Kosten einsparen.

Ein weiteres Plus, Krankheiten würden so früher erkannt und schneller präzise behandelt. Insbesondere ländliche, strukturschwache Gebiete würden von telemedizinischen Innovationen wie Tele-Beratung und Online-Sprechzeiten profitieren. Hier ist der Fachkräftemangel in der Gesundheitsversorgung besonders spürbar. Ärzte und Pflegepersonal sind oft Mangelware, die Wartezeiten für die Bürger lang.

 

Und auch im häuslichen Umfeld könnten digitale Systeme dazu beitragen, dass Patienten zuhause besser versorgt werden. Gerade mit Blick auf die demografische Entwicklung des Landes könnte die Belastung des Gesundheitssystem abgeschwächt werden und so neue finanzielle Möglichkeiten für eine erweiterte Innovationsförderung in der medizinischen Betreuung schaffen.

Neue Diagnostik- und Behandlungsmöglichkeiten, wie die personalisierte Medizin, und auch eine verbesserte Kommunikation zwischen den verschiedenen Arbeitsbereichen des Gesundheitswesen, sind absehbar. Patienten können von dem verbesserten Informationsfluss durch digitalisierte Prozesse und der Möglichkeit des Gesundheits-Trackings in Apps nur profitieren.

Das deutsche Gesundheitssystem hat noch Nachholbedarf im Bereich digitale Transformation. Gerne unterstützen wir Sie dabei, innovative digitale Lösungen zu finden. Mit uns haben Sie ein junges Expertenteam für die Bereiche Ideation, Design und Marketing. Gerne entwickeln wir mit Ihnen gewinnbringende Anwendungen für Ihre Kunden und/oder Patienten. Gemeinsam treiben wir den digitalen Wandel voran.

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