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Die Rolle von Design-Plattformen im modernen Webdesign

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Laut Statistischem Bundesamt verfügten im Jahr 2018 rund 66 Prozent der deutschen Unternehmen über eine eigene Webseite. Webseiten, die im 2000er Stil allein mit Informationen punkteten, reichen schon lange nicht mehr aus.

Wer keinen kreativen oder schicken Internetauftritt mit modernem Webdesign vorweisen kann, wird oft als weniger professionell eingeschätzt, so eine Studie der GfK. Um der Vorverurteilung durch Kunden zu entgehen, greifen Unternehmer daher immer häufiger auf Design-Plattformen zurück. Denn die Plattformen haben für Webdesigner und Unternehmer einiges zu bieten.

So beeinflussen Dribbble und Behance die Welt des Designs

Die wohl bekanntesten Plattformen im Netz, bei denen es hauptsächlich um den künstlerischen Austausch und das “gesehen werden” geht, sind Dribbble und Behance. Sie fungieren als Ballungsraum kreativer Energien. Hier findet man atemberaubende Designs von aufstrebenden Designern und benutzerfreundliche, schicke Lösungen von erfahrenen alten Hasen. Auf beiden Plattformen können Unternehmen Stellenausschreibungen schalten, die für User mit anwendbaren Filtern schnell überblickbar gestaltet sind. So kommen Freelancer auf ihre Kosten.

Dribbble

• 2018 erreichte die Plattform beinahe die Verdoppelung ihrer Mitglieder.
• 40 % mehr Stellenausschreibungen und 80 % mehr Arbeitsanfragen..
• Erreichten 50 % mehr Designer als im Jahr 2017.

Behance

• 2012 wurde Behance zur Adobe-Tochter.
• 2017 knackte Behance die 10 Millionen Mitglieder-Marke
• Ein dramatischer Zuwachs von 9 Millionen Usern in nur 4 Jahren.

Sich auf Dribbble in den farbenreichen Variationen der Designer-Community verlieren


Der große Konkurrent von Behance ist seit 2009 auf Jagd nach kreativem Content. Eine Trillion Pixel, 3,6 Millionen Bildbeiträge und eine rasant wachsende Community machen Dribbble zum neuen Social Media Riesen unter den Design-Plattformen.
Bei Dribbble geht es ums “show and tell”. Hier können Designer Screenshots, “Shots”, ihrer Arbeiten präsentieren. Die Möglichkeit zu kommentieren soll den fachlichen Austausch anregen. Dribbble ist eine gute Quelle für neue Inspiration. User können sich Favoriten in ihren Bucket Listen speichern, deren Kuration wiederum als Inspiration für andere User dienen kann, die auf der Suche nach ähnlichen Themen sind.

Auch aus Kundenperspektive ist Dribbble eine lohnende Quelle. Denn manche Designs werden von den Erstellern frei zur Verfügung gestellt und lassen sich kostenfrei herunterladen. Man sollte natürlich darauf achten, die genauen Nutzungsbedingungen am konkreten Shot zu überprüfen. Wer sich schon einmal in den Weiten von Dribbble verloren hat, weiß, dass die Möglichkeiten unendlich sind. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, weshalb viele Designer die Plattform gerne als Anregung für eigene Projekte und Designs verwenden. Damit trägt Dribbble zu einem großen Teil zur Webdesign-Kultur bei, wie wir sie von verschiedenen Plattformen kennen.

dribbble screenshot
Screenshot von dribbble.com

Auf Kundenjagd mit Behance

Die Tochtergesellschaft von Adobe Inc. ist seit 2007 im Netz aktiv. Mit rund 30 Millionen Bildern und 2,3 Millionen Projekten ist Behance der starke Vorreiter in Sachen Creative Content Sharing. Die Künstlercommunity umfasst Fotografen, Grafiker, Modedesigner, Filmkünstler und Webdesigner. Die Plattform bietet damit eine unglaubliche Varietät an kreativen Arbeiten, die die pulsierende Community nutzt, um sich über neue Ideen und Trends auszutauschen.

Wie auch bei Dribbble geht es hier allerdings nicht nur um den künstlerischen Austausch. Mit coolen Designs und packenden Spots sollen auch potenzielle Kunden an Land gezogen werden. Diese präsentieren Behance User in einer Art Portfolio, sogenannte Projekte. Jedes Projekt besteht aus einer thematisch geordneten Sammlung von Bildern, Videos, oder anderen digitalen Inhalten. Ähnlich wie bei anderen Social Media Plattformen können Mitglieder Profile abonnieren und sind so immer up to date zu ihren Lieblingskünstlern.

behance screenshot
Screenshot von behance.net

Das vereint Dribbble und Behance

Was beide Plattformen gemeinsam haben, ist sicherlich die Chance, die sie besonders den Frischlingen unter den Designern bieten. Auf Dribbble und Behance können sie ihre Arbeiten präsentieren, Feedback einholen und sich auf dem Markt bemerkbar machen. Schließlich bringt ein gutes Portfolio eventuell Kundenaufträge mit sich. Erfolgsgeschichten gibt es viele.

Für viele Designer sind die Netzwerke das Sprungbrett für eine steile, internationale Karriere. Der Wettbewerb um Ausschreibungen erlaubt es, sich mit den eigenen Fähigkeiten gegen die Konkurrenz zu behaupten. Aber auch für Freelancer, die sich an keinen festen Auftraggeber binden wollen, sind die Netzwerke gute Möglichkeiten an Aufträge zu kommen. Besonders als Inspirationsquellen für modernes Webdesign sollte man die Plattformen nicht unterschätzen. Selbst erfahrene Profis holen sich hier häufig Anregungen und bauen sich ein großes Netzwerk im künstlerischen Bereich auf. 

Neben den beiden Plattform-Riesen gibt es viele weitere Projektplattformen, die nach dem Crowdsourcing Prinzip Agenturen mit ihren Webdesigns ansprechen wollen. Namen wie twago, Awwwards oder 12Designer und 99Designs tauchen ebenfalls bei Google auf. Eine Community, die auch den Austausch und die Inspiration zum Ziel hat, findet man auf diesen Plattformen aber eher weniger.

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