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Gamification: Mit Spiel(an)trieb zum Erfolg

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Wenn berufliches oder Alltagsaufgaben zur Last werden und der Spaß an den Tätigkeiten fehlt, ist es Zeit umzudenken. Gamification setzt dann neue Anreize und kurbelt so die Motivation der Mitarbeiter und Kunden wieder an. Wie sie Gamification für Ihr Unternehmen nutzbar machen, lesen Sie hier.

Das Wichtigste in Kürze

Ziel der Gamification ist es die Motivation von Anwendern zu steigern, um somit eine gewünschte Verhaltensänderung hervorzurufen und eintönigen sowie monotonen Verfahren spielerisches Leben einzuhauchen.
Gamification lässt sich auf alle Zielgruppen und Projekte anwenden.

Die wichtigsten Elemente von Gamification:

  • Fortschrittsanzeigen
  • Feedback über den Fortschritt
  • Ranglisten
  • Belohnungen wie Tokens etc.
  • Eine Hero’s Journey
  • Ein richtiger Fokus

Gamification – Definition und Herkunft

Der Begriff Gamification stammt aus dem englischen und leitet sich von dem Wort “game”, zu deutsch “Spiel” ab. Alternativ ist das Konzept auch als “Gamifizierung” oder “Spielifizierung” bekannt. Der eingedeutschte Begriff beschreibt die Übertragung spieltypischer Elemente in spielfremde Kontexte.

 

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Die spielerische Annäherung an ungeliebte Aufgaben hat ihren Ursprung in der sogenannten “Token Economy”. Die Verhaltenstherapeutische Methode aus den 1960er Jahren wurde ursprünglich für die Anwendung in psychiatrischen Anstalten, Gefängnissen und Heimen für dissoziale Jugendliche entwickelt. Ziel der “Token Economy” war es, ein systematisches Belohnungssystem (mithilfe von Tokens) zu schaffen, dass das gewünschte Verhalten der Personen konditionieren sollte. In diesem System werden Tokens nach einem festgelegten Muster vergeben, die dann in Prämien umgetauscht werden können.

Die Idee, die hinter der Gamification steckt, ist also nicht neu. Heute wird sie allerdings in den verschiedensten Kontexten eingesetzt und erweist sich immer wieder als extrem wirksam. 

So funktioniert Gamification

Ähnlich wie bei der “Token Economy” ist es das Ziel der Gamification die Motivation von Anwendern zu steigern und so eine gewünschte Verhaltensänderung hervorzurufen. Dabei ist es erst einmal unwichtig ob es sich dabei um Kunden, Geschäftspartner oder Mitarbeiter handelt. Gamification ist auf alle Zielgruppen und Projekte anwendbar. Gamification will also eintönigen und monotonen Verfahren spielerisches Leben einhauchen. Das funktioniert, indem spielerische Elemente in die ansonsten gleichförmige Aufgabe integriert werden. 

Damit Gamification richtig greift, muss der Anwender sich gepackt fühlen von den Inhalten und der Story. Um gutes Entertainment und intensives Storytelling zu schaffen, ist der wohl wichtigste Punkt die Zielgruppe genau zu kennen. Hier dreht sich alles um den Spieler. Nur wenn das Spiel aus der Sicht des Spielers gedacht und konzipiert wird, wird es auch den maximalen Erfolg erzielen.

Denn Gamifizierung richtet sich nicht nur an Zocker. Vielmehr bedient die Methode alle Zielgruppen

Ob Lernspiel im Bildungssektor, Bonuspunkte für besonders treue Kunden, erfolgreiches Marketing des neuen Produkts, oder spannende Herausforderungen mit Spielgeist für das Team – Gamification sind keine Grenzen gesetzt.

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Das sind die wichtigsten Elemente von Gamification

Häufig werden Teilnehmer angelockt, Zufriedenheitsbefragungen oder Bewertungen abzugeben, durch die Aussage dies wäre schnell erledigt. Sitzt der Teilnehmer nun aber vor der Umfrage, hat bereits die zweite Seite mit Fragen ausgefüllt und es liegt noch eine ungewisse Anzahl weitere Fragen vor ihm, setzt schnell die Ungeduld ein. Das Ergebnis: Die Aufgabe wird als zeitraubend und öde empfunden und die Fragebögen werden oft vorzeitig abgebrochen.

Das ist ein klassisches Beispiel für einen Kontext, der von Gamification stark profitieren würde. Ein Element der Gamification, das von Beginn an gegen die Demotivation der Teilnehmer arbeitet, ist bspw. der klassische Ladebalken. Dieser zeigt gut sichtbar für den Teilnehmer an, wie viel des Fragebogens er bereits ausgefüllt hat. Die Anzeige kann als Prozentanzeige oder farbiger Balken konzipiert sein. Wichtig ist, dass der Teilnehmer von der ersten Frage an weiß, wie viel er bereits geschafft hat. So ist er viel motivierter die Fragen bis zum Schluss zu beantworten.

Andere Elemente der Gamification sind bspw. die Vergabe von Sternen, Münzen, Gutscheinen, o.Ä. Diese kann der “Spieler” beim Abschließen kleinerer Test oder Aufgaben gewinnen. Winkt dem Teilnehmer eine Prämie, ist er viel eher dazu bereit bei der Stange zu bleiben. Ein reizvoller Handlungsstrang kann ebenfalls ausschlaggebend sein für das erfolgreiche Beenden der Aufgaben. Entwickler können so die Spielmotivation aktiv am Leben erhalten und Einfluss auf den Spielverlauf nehmen. Wichtig ist allerdings, nicht zu viele Schauplätze oder verschiedene Belohnungssysteme zu integrieren. Für den User muss immer klar sein, wo es lang geht. Ist die Vielfalt zu groß, besteht die Möglichkeit, dass sich der Spieler nicht an das gewünschte Verhaltensmuster hält. 

 

  • Fortschrittsanzeigen: als Leiste im Browser, Prozentanzeige, etc.
  • Feedback über den Fortschritt während des Spiels
  • Ranglisten: in Teamarbeit oder als Einzelkämpfer gegen eine Gruppe
  • Belohnungen wie Sterne, Tokens, Gutscheine, etc.
  • Eine packende Hero’s Journey
  • Einen Fokus für den Spieler schaffen

 

Erfolgreiche Beispiele für funktionierende Punktesysteme im Sinne der Gamification sind das Miles & More Programm der Star Alliance, oder die Bahnbonus Prämien der DB. Aber auch Payback ist ein gut funktionierendes Beispiel, das Kunden mit der Vergabe von Prämien langfristig zu binden.

Mit Gamification schneller zur Zielgeraden

Gamification wird da wichtig, wo der Pflichtcharakter für Mitarbeiter oder Kunden beginnt. Soll dieser verringert werden, ist Gamification ein einfaches, aber wirksames Tool um User zu motivieren, Anwendungen und Kanäle wieder zu nutzen. Doch Gamification ist nicht nur ein kurzfristig angelegtes Motivationswerkzeug. Vielmehr regt es dazu an, langfristig zu planen.

Eine gute Strategie, wie ein einzigartiges Prämiensystem, macht nicht nur Spaß. Vielmehr noch können Unternehmen ihre Kunden damit langfristig an sich binden und für die Marke begeistern. Ebenso werden Mitarbeiter zu einer kreativen, engagierten und kollaborativen Arbeitsweise angeregt, z.B. indem sie miteinander um Plätze auf verschiedenen Ranglisten konkurrieren. Durch den erzeugten Auftrieb profitieren Arbeitgeber dauerhaft von den spielerischen Elementen.

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