kreativität im unternehmen

Kreativität im Unternehmen fördern

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Kreatives Denken ist ein essenzieller Bestandteil des Erfolgsrezepts für Unternehmen, unabhängig von der Unternehmensgröße. Denn nur das Zusammenspiel von Kreativität und Wettbewerb schafft Innovationen.

Oft neigen etablierte Unternehmer schnell dazu, neue, unsicherere Wege zugunsten von altbewährten Modellen abzulehnen. Kreative Denkprozesse an externe Firmen auszulagern, die mit dem richtigen Know-how an die Problemstellung herangehen, ist dann eine gute Lösung. Warum es trotzdem wichtig ist Kreativität im Unternehmen zu fördern und welche Techniken dazu eingesetzt werden können, zeigen wir in diesem Artikel. 

 

Kreativ zu sein bedeutet nicht starren Regeln zu folgen, sondern diese aufzubrechen und in andere Richtungen zu denken. Auf Grundlage von frischen Ideen können Impulse in andere Richtungen weisen und neue Projektansätze entstehen. Grundsätzlich kann jeder Mensch kreativ sein, solange die richtige Umgebung und Stimuli vorhanden sind. Die vier Grundpfeiler, die sich auf die Kreativität auswirken sind: Organisationsstruktur, Unternehmenskultur, Führungsstil und interne Kommunikation.

1. Eine kreative Organisationsstruktur

Die meisten Unternehmen stützen sich in ihrem Tagesgeschäft auf Erfahrungswerte. Interne Prozesse, wie Kommunikations- und Verteilungsabläufe unterliegen Regeln, die auf diesen Erfahrungen beruhen und zudem selten hinterfragt werden. So entsteht schnell eine alltägliche Routine, an die sich die Mitarbeiter ungefragt anpassen. Neue Ansätze werden zur Optimierung des Wettbewerbs schnell verworfen, schließlich haben sich bisherige Ablaufprozesse immer wieder bewährt. Zusätzlich neigen Unternehmer dazu, in die Kostenplanung für künftige Projekte bereits investierte Geldmittel mit aufzunehmen. Der so entstehende sunk-costs-Effekt erstickt Innovation meist schon im Keim und gibt dem Unternehmen keinen Raum sich weiterzuentwickeln.

Strukturen aufbrechen

 

Soll die Kreativität der Kollegen angespornt werden, ist es hilfreich sich von alten Regeln zu lösen. Alte Strukturen bewusst aufzubrechen und Veränderungen zuzulassen, ist wichtig. Ein Projekt von hinten nach vorne zu durchdenken kann neue Perspektiven eröffnen. Unternehmer sollten versuchen, quer zu denken und Ressourcen zu beschränken, die in ihrem Unternehmen als Standard gelten. Sich Problemstellungen nur mit Hilfe von Stift und Papier zu visualisieren kann teils effektiver sein, als eine komplexe Problemanalyse am Computer zusammenzustellen. Denn, wie sagt man so schön: Not macht erfinderisch.

Aber auch einen Blick auf Methoden zur Umstrukturierung von Arbeitsweisen in Unternehmen zu werfen ist hilfreich: Methoden wie agiles Arbeiten, oder OKR (Objectives Key Results) können gute Ansätze bieten. Diese sehen erstens die Verlagerung von Entscheidungsprozessen von einer Management Figur auf ein ganzes Team vor, was die Flexibilität steigern soll. Und zweitens, die Festlegung von fünf Zielen mit nicht mehr als vier Kernergebnissen pro Mitarbeiter, Abteilung oder Unternehmen, pro Quartal.

Die offene Diskussion und gezielte Konzentration auf Kernergebnisse können dazu beitragen, den Fokus beizubehalten und, wenn nötig, gezielter agieren zu können.

2. Kreativität in Unternehmenskultur und Führungsstil

Die Unternehmenskultur wird maßgeblich von der Unternehmensführung geprägt. Manager fungieren als Vorbilder, die entweder Raum für neue Ideen geben, oder diese stark regulieren können. Die Kultur, die so geschaffen wird, wird von den Mitarbeitern eines Unternehmens verkörpert und in Projekten nach außen getragen. 

Die Führungsriege vertritt meist einen spezifischen Führungsstil, der mit der Unternehmenskultur in direktem wechselseitigem Austausch steht. Sind die Mitarbeiterführung und das Projektmanagement geprägt von Rigidität und starker Kontrolle, so verhält sich dementsprechend auch die Unternehmenskultur und damit die Arbeitsweise der Mitarbeiter. Zu viel oder zu wenig Effizienzdruck können negative Auswirkungen auf die Produktivität und Kreativität der Mitarbeiter ausüben.

Neue Wege gehen

 

Manager fungieren als Schrittmacher, als Vorbilder und Coaches für ihre Mitarbeiter. Die Impulse für Leistungsbereitschaft und Aufgeschlossenheit sollten stark von ihnen ausgehen. Flache Hierarchien und dezentrale Entscheidungsprozesse zu schaffen hilft dabei, stärker in Wechseldialog mit den Mitarbeitern und Kunden zu treten. Nur so kann ein Klima geschaffen werden, in dem man sich intensiv mit den Mitarbeitern auseinandersetzt.

Die Verteilung von Verantwortlichkeiten auf mehrere Mitarbeiter trägt zum Finden der richtigen Balance zwischen starker Führung und offenen Schaffungsprozessen bei. Systeme wie “Liberating Structures” können helfen, den Anfang für neue Arbeitsmethoden zu schaffen. Das Prinzip der Holokratie auf der anderen Seite, sieht anstatt einer Management-Hierarchie, die Verteilung von Autorität und Entscheidungsprozesse auf selbstorganisierte Teams vor. 

Führungskräfte sollten auch bereit sein, neue Ideen und Gedanken anzuerkennen und Versuche zu fördern. Auch wenn diese am Ende vielleicht ins Leere laufen. Kreativität ist ein evolutionärer Prozess, daher sollten Fehler grundsätzlich erlaubt sein und alle möglichen Nebenwirkungen akzeptiert werden.

All dies ist Bestandteil des Lernprozesses, der bei der Umorganisation von Unternehmensstruktur und -Kultur notwendig ist. Den Mitarbeitern Raum für offene Gespräche zu geben, sich auszuprobieren und von sich aus den Ansporn und die Motivation für die Innovation des Unternehmens zu verinnerlichen, ist ein essenzieller Bestandteil einer gesunden Unternehmenskultur. Strikte Kontrolle und genaue Vorschriften sind schließlich der größte Feind des kreativen Geistes. Die Leitlinie sollte sein, nach Innovation zu streben, nicht nach Perfektion.

3. Interne Kommunikation kreativ gestalten

Ist die interne Kommunikation zwischen Mitarbeitern oder Mitarbeitern und Management gestört, produziert das ein unangenehmes, teils von Unsicherheit geprägtes Arbeitsklima. Es kommt schnell zu Missverständnissen, Probleme werden seltener angesprochen und der kreative Ideenaustausch unter Kollegen kommt ins Stocken.

Intensiv kommunizieren

 

Informelle und formelle Kommunikation sind ein wichtiger Bestandteil dafür, dass in Ihrem Unternehmen Vertrauen, Verlässlichkeit, Ehrlichkeit und Authentizität auch umgesetzt werden. Dies kann gut in regelmäßigen Mitarbeitergesprächen mit entsprechendem Feedback umgesetzt werden. Der offene Meinungsaustausch und die Information der Mitarbeiter über Probleme und Ziele leisten einen großen Beitrag zu einer positiven und offenen Arbeitsatmosphäre.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist es, kreativitätshemmende Faktoren mit sozial-kommunikativen Ursachen aus der Welt zu schaffen. Machtkämpfe, Mobbing, Neidgefühle oder die Nichtakzeptanz von Ideen, Ansätzen oder Personen sollten in einem guten Unternehmen keinen Platz haben. Ab und zu auf unkonventionelle Methoden der Kommunikation zurückzugreifen und bspw. Selbstlernsysteme, wie Lernlandkarten oder Aktionstafelmethoden, Informationsmärkte, Brainstorming oder Business-theater zu nutzen, hält die Mitarbeiter fit und in Bewegung.

4. Frischer Wind für Ihr Unternehmen

Hängt das Unternehmen trotzdem in der Luft und schafft es nicht aus dem Kreativitätstief heraus, können Impulse von außen manchmal den Unterschied machen. Gegebenenfalls bringen Mitarbeiter mit verschiedenen Hintergründen frischen Wind in das Unternehmen. Alternativ kann man externe Quellen konsultieren und hier nach Rat fragen. Neue Denkrichtungen und Ansätze lassen sich eventuell auch auf Konferenzen finden. Oder man verlässt seine gewohnte Umgebung und packt die Sache von einer ungewohnten Seite an. Es empfiehlt sich auch neue Kreativitätstechniken auszuprobieren, wie zum Beispiel Design Thinking, oder die 6-3-5-Methode und die diversen Fähigkeiten der Mitarbeiter zu nutzen.

Bereitschaft zur Veränderung

 

Der wichtigste Grundsatz um mehr kreativen Raum im Unternehmen zu schaffen ist es, Veränderungen zuzulassen.

 

Durch Offenheit und Transparenz wird den Mitarbeitern eine Arena für kreativen Gedankenaustausch geboten. Hierbei gilt, Kommunikation ist Erfolgskontrolle. Werden nicht regelmäßig und klar Probleme, neue Modelle oder Ideen kommuniziert, ist es kaum möglich, das positive Klima beizubehalten und gemeinsam an Erfolgsstrategien zu arbeiten. Dabei geht es nicht darum, Wohlfühloasen zu schaffen, sondern das hohe professionelle Anspruchsniveau beizubehalten und durch neue Prozesse und Strukturen dem Innovationsmotor neuen Treibstoff zu liefern.

Sie wollen die Kreativität in Ihrem Unternehmen anfachen und dabei professionell unterstützt werden? Wir freuen uns, von Ihnen zu hören!

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