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Programmatic Advertising

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Was ist Programmatic Advertising?

Jeder User hinterlässt im Web seine Fußspuren auf der Suche nach Produkten, beim Liken von Beiträgen und bei fast allen Aktivitäten im Social Media. Die Datenwolken lassen sich zielgerichtet nutzen, um individuelle Werbung an potenzielle Endverbraucher auszustreuen. Werbung auf Litfaßsäulen war gestern, heute werben Marketing Agenturen mit Programmatic Advertising im Web.

 

“Programmatic Advertising” oder “Was macht eigentlich eine Marketing Agentur?”

Der Begriff Programmatic Advertising (PA) bezeichnet die zielgerichtete, softwarebasierte Vermarktung von online Werbeflächen. In Echtzeit ermöglichen verschiedene Anbieter den Einkauf und Verkauf kundenbasierter Werbeflächen, also programmatisch. Die individualisierte Online-Werbung wird dann als Banner oder Video optimiert an Kunden ausgespielt auf einer Plattform ausgespielt.

 

So funktioniert Programmatic Advertising

Mithilfe von Programmatic Advertising kann Werbung individualisiert und auf die Zielgruppe zugeschnitten ausgespielt werden. Der Prozess bis zur Freigabe der Werbung läuft im Hintergrund blitzschnell in drei Schritten ab. Ruft ein User eine Webseite auf, wird über eine Sell-Side-Plattform (SSP), die an die Webseite angeschlossen ist, ein Bit-Request erzeugt. Dieser wird an eine Demand-Side-Plattform (DSP) weitergegeben. Auf der Demand-Side-Plattform können nun Gebote (Bids) an die Sell-Side-Plattform abgeben werden. Die Sell-Side-Plattform fungiert somit als “Auktionshaus”, welches den Werbetreibenden (z.B. eine Marketing Agentur), die Nutzerseite als Werbekontaktfläche anbietet. Der Höchstbietende erhält schließlich Zugriff auf die Nutzerseite und kann dort seine Werbung in Form von Bannern oder Spots ausspielen. Die Auktion funktioniert auf vielen Plattformen nach dem 2nd Auction Prinzip, d.h. Gebote müssen nur um 1 Cent höher liegen als das zweithöchste Gebot, um die Werbefläche für sich zu gewinnen. Google hat erst kürzlich seine Strategie geändert: Künftig funktionieren Auktionen mit Google Ads nach dem first-price-Modell. Höchstbietende zahlen demnach auch den vollen Preis ihres Gebots und nicht mehr nur 1 Cent mehr als der Zweitbietende. Der programmatische Prozess läuft in Echtzeit ab. Konkreter gesagt fällt mit Programmatic Advertising die Entscheidung über den Publisher innerhalb von max. 200 Millisekunden, und zwar während die Seite des Users noch lädt.

 

Programmatic Advertising als Werbevorteil nutzen

Die effiziente Werbemethode birgt große Vorteile für Werbetreibende, da sie nicht nur kostensparender ist, sondern auch Streuverluste auf ein Minimum reduziert. In der Budgetplanung für eine Werbekampagne kann ein automatisierter Kostenplan erstellt werden (auf Tages-, Wochen-, oder Monatsbasis). Dieser reguliert die Ausgaben des bidding für die Streuung von Werbeanzeigen. Bspw. kann festgelegt werden, wie viele Werbemittel pro Tag eingeblendet werden sollen. Durch die Informationen, die der Werbetreibende während der Auktion über den User erhält, kann das System ausmachen, ob der User zur gewünschten Zielgruppe passt. Programmatic Advertising macht somit gezieltes Targeting der Zielgruppe möglich. Mit Geringhaltung der Kosten kann außerdem eine viel höhere Reichweite erzeugt werden als mit herkömmlichen Werbemitteln. So steigt nicht nur die Performance der Online-Kampagne, auch das Budget der Publisher wird nicht überreizt.

 

Gemeinsam mit einer Marketing Agentur den passenden Bid Manager finden

Je nach Kampagne können unterschiedliche Bid-Manager die richtige Wahl für das zu vermarktende Produkt sein. Bid-Manager sind mit unterschiedlichen DSP’s verknüpft, doch nicht jede DSP hat zwangsläufig auch Zugriff auf jede SSP. Somit hält jeder Bid-Manager ein anderes Angebot für den Werbetreibenden bereit. Der wohl größte Manager im bidding ist Google Ads. Aber auch Anbieter wie Media Math, The Trade Desk, Amazon, Active, Rocket, Dataxu, Agent, Fuel oder Quantcast und Metrigo sind Anbieter im deutschsprachigen Raum. Der Bid-Manager sollte weise gewählt werden und die richtigen Plattformen bedienen, damit die Werbung an die optimale Zielgruppe ausgespielt werden kann.

 

Mit einer zusätzlichen Verknüpfung zu DMP die Reichweite steigern

Eventuell kann es sinnvoll sein, an die Demand-Side-Plattform eine Data-Management-Plattform (DMP) anzubinden. Über Cookies erhobene Nutzerdaten werden in der DMP gesammelt, verwaltet und aktiviert. Diese lassen sich dann zur genaueren Bestimmung der Zielgruppe an die Daten der DSP anbinden. 

Sie möchten Ihren Online-Werbeauftritt optimieren und Ihre Mittel effizienter einsetzen, sodass jede Werbekampagne den maximalen Erfolg erzielt? Mit unserer Expertise rund um online Marketing, Webentwicklung und Social Media unterstützen wir Sie tatkräftig bei der Einrichtung Ihrer PA Kampagne. Gerne schult unsere Agentur Sie und Ihre Mitarbeiter im Umgang mit der Software und der programmatischen Werbung. Sie möchten die Aufgabe lieber ganz abgeben? Dann übernehmen wir gerne alle Aufgaben rund ums Programmatic Advertising für Sie.

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