Smart Economy – Wie digitale Lösungen die Wirtschaft erobern

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Die digitale Transformation macht auch vor der Wirtschaft nicht halt und verändert diese tief greifend und nachhaltig. Im Zentrum der wirtschaftlichen Zukunft stehen digitale Innovationen, die unsere Gesellschaft auf dem Weg zur Smart Economy begleiten. Was das für Industrie, Handel, Dienstleistungen und Landwirtschaft bedeutet, lesen Sie hier.

Das Wichtigste in Kürze

Smart Economy will die Entwicklung, Nachhaltigkeit, Produktivität und Attraktivität von smarten Communities fördern. Neue Produkte und Services helfen dabei die Wirtschaft smart und innovativ zu gestalten.

Smart Economy in der Industrie


Smart Economy ist die Basis der urbanen Entwicklung in einer smarten Community. Das Konzept soll die Entwicklung, Nachhaltigkeit und Attraktivität von E-Business und E-Commerce fördern, die Produktivität erhöhen, neue Produkte und Services schaffen und will so Wirtschaft und Gesellschaft neue Möglichkeiten zur innovativen Weiterentwicklung eröffnen. Als großer Träger der deutschen Wirtschaft ist die Industrie ein großer Profiteur der digitalen Wende. Auch bekannt als Industrie 4.0 setzt diese darauf als intelligente Fabrik, Wandlungsfähigkeit und Ressourceneffizienz zu zeigen. Ziel ist schließlich die digitale Vernetzung aller Produktions- und Arbeitsebenen. Besonders in der Automobilindustrie finden sich bereits vielerlei digitale Ansätze im Sinne der Smart Economy. Rund 20Prozent der Unternehmen nutzen bereits selbststeuernde Anlagen – ein Trend, der auch vom BMWi in den Förderprogrammen “Autonomik für Industrie 4.0” und “Smart Service Welt” mit knapp 100 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung gefördert wird, um die Industrie 4.0 weiter voranzutreiben. Das Ziel sind intelligente Fabriken, die flexibel und kostensparend agieren, aber auch das Arbeitsumfeld der Mitarbeiter innovativ und sicher gestalten. So unterstützen kollaborierende Roboterarme Mitarbeiter der Automotive Industrie bereits bei zahlreichen automatisierten Prozessen. Bspw. kommen sie in gefährlichen Arbeitsumgebungen Motorengießerein und Laserschneidereien, Formpressen und Verpackungs, oder Palettieranlagen zum Einsatz, die optimale Qualität und Präzision erfordern. Aber auch die Montage von Türen, Cockpits, Sitzen, Schrauben und selbst die Qualitätskontrolle sind Einsatzbereiche von automatisierten Robotersystemen in der Industrie. Innovative Produkte der Industrie 4.0 halten zunehmend in allen Bereichen der Industrie Einzug und tragen zur Vernetzung über Unternehmens- und Branchengrenzen hinweg bei. Mittelständische Logistikunternehmen, die bspw. fahrerlose, eigenständig agierende Transportfahrzeuge nutzen und sich um Materialfluss und Logistik kümmern, spezialisierte technische Dienstleister oder große Industriemagnate: Sie alle bedienen sich bereits vieler der automatisierten und digitalen Technologien und werden es in Zukunft vermutlich zunehmend tun.

Smart Economy wird zum Dienstleister lokaler Unternehmen


Viele Menschen verbinden Smart Citys mit hippen Großstädten, die digitale Technologien einfach in den städtischen Alltag integrieren. Dabei handelt es sich bei der Idee von Smart City um ein ganzheitliches Konzept, das besonders ländliche Gebiete und kleinere Kommunen mit einschließt. Besonders in diesen Gebieten, aber auch in Städten, die zunehmend vom Online-Handel übernommen werden, leiden lokale Händler. Das schwächt zum einen die Grundversorgung im ländlichen Raum, es wirkt sich jedoch gleichzeitig negativ auf die Lebensqualität der Menschen aus und hemmt die gewerbliche Entwicklung von Kleinunternehmern und Einzelhändlern. Smart Economy schafft neue Möglichkeiten, den E-Commerce zum Vorteil von lokalen Händlern zu nutzen. So z.B. das vom Bund geförderte Projekt CrowdMyRegion. Der Kern des Projekts setzt darauf, ein soziales Mitbringnetzwerk zu etablieren, welches Menschen mit eingeschränkter Mobilität dazu verhelfen soll besser an die regionale Grundversorgung angeschlossen zu werden. Über eine App sollen User künftig in der Lage sein, Waren aus dem Sortiment lokaler Händler zu kaufen und an eine zentrale Abholstation in fußläufiger Entfernung liefer zu lassen. Langfristig setzt die Initiative auf Privatpersonen, die auf Basis intelligenter Algorithmen miteinander vernetzt werden und sich gegenseitig bei der Besorgung von Lebensmitteln und Drogerieartikeln unterstützen. Langfristig soll die App auch neue Geschäftsmodelle in den Regionen ermöglichen. Über das Liefernetzwerk können sich bspw. Einzelhändler mit anderen Anbietern in Kooperationen vernetzen um neue Kundengruppen zu erschließen und offene Schnittstellen zu nutzen.

So macht Smart Economy Dienstleistungen für alle verfügbar

Bei Smart Economy geht es wie bei der Gesamtidee der Smart City insbesondere um Nachhaltigkeit, Effizienz und Vernetzung. Ganz in diesem Sinne funktionieren idealerweise Dienstleistungen der Smart City. Das Stichwort lautet Sharing Economy. Der moderne Ansatz macht Dienstleistungen einer breiten Masse Menschen zugänglich und setzt auf nachhaltige Konzepte. Ein gutes Beispiel sind diverse Sharing-Dienste, die den Mobilitätssektor bereichern. Ob Nextbike, Lime oder verschiedene Carpooling-Anbieter, fast jeder hat sie schon einmal in größeren Städten gesichtet. Das Credo lautet weg vom kapitalistischen Grundgedanken des Eigenbesitzes zu gehen und einen ganzheitlicheren Ansatz zu verfolgen, der Dienstleistungen immer und überall für alle verfügbar macht. Die Vorteile liegen auf der Hand: Overcrowding in Städten wird umgangen, das Klima wird geschont und hohe Erstanschaffungskosten, die Kunden vom Kauf zurückschrecken lassen gehören ebenfalls der Vergangenheit an. Ziel der Sharing Economy ist es, große Besitztümer allen Menschen zugänglich zu machen, indem Kosten geteilt werden. Dienstleistungen in der Smart Economy hören jedoch nicht beim E-Scooter-Sharing auf. Darüber hinaus zählen auch Plattformen wie Airbnb die Wohnraum-Sharing ermöglichen zu Produkten der Smart Economy.

Von der Landwirtschaft zum Smart Farming


Auch in der Landwirtschaft dominieren digitale Technologien, das ergab eine Bitkom-Studie dieses Jahres (2020). Bereits 82 Prozent der deutschen Landwirte nutzen digitale Technologien wie Hightech-Landmaschinen, Agrar-Apps, Drohnen und Geräte aus der Robotik. Bei weiteren 10 Prozent ist die Nutzung digitaler Lösungen im Betrieb in Planung. Vor allem GPS-gesteuerte Landmaschinen und intelligente Fütterungssysteme in Betrieben mit Nutztieren sind beliebt. Diese fanden sich bei fast der Hälfte der Befragten. Und selbst Agrar-Apps oder Farm- und Herdenmanagement-Systeme waren bereits bei 40 Prozent der Landwirte im Einsatz. Teurere und aufwendigere digitale Lösungen wie Sensortechniken zur tierindividuellen Überwachung oder zur Messung von Klima-, Boden und Pflanzendaten sind dagegen eher seltener verbreitet. Robotertechnik und Drohnen werden ebenfalls eher selten von Landwirten eingesetzt, sicherlich auch aufgrund der deutlich höheren Kosten der Technologien. Die moderne Landwirtschaft passt längst nicht mehr zum stereotypischen Bild der Bauern, die in mühsamer Handarbeit ihre Felder bewirtschaften und ihr Vieh versorgen. Digitale Technologien wie Machine Learning, Big Data und künstliche Intelligenz werden immer wichtiger für die Landwirtschaft und könnten künftig eine wichtige Rolle bei der Erkennung von Krankheiten bei Tieren und Pflanzen oder dem Umgang mit Dürren spielen. Wie die Bitkom-Studie bestätigte, stehen die Landwirte der Digitalisierung sehr positiv gegenüber. Denn Smart Farming erhöht die Produktionseffizienz der Bauern bei gleichzeitiger körperlicher Entlastung und einer verbesserten Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Ebenso ermöglicht Smart Farming eine nachhaltige Landwirtschaft, die Tier- und Umweltschutz in den Fokus rückt. So könnte die Landwirtschaft mithilfe von digitalen Produkten auf chemische Pflanzenschutzmittel und Dünger verzichten und so den Weg für eine umweltschonende und grüne Produktpolitik ebnen.

Smart Economy ist ein wichtiger Bestandteil aller Lebensbereiche unserer Konsumgesellschaft und wird künftig als wichtiger Treiber in allen deutschen Städten fungieren. Sie wollen Ihre ganz eigene Mobilitätsapp verwirklichen oder im E-Commerce mit einem modernen Online-Auftritt durchstarten? Wir verwirklichen Ihre Visionen rund ums Thema Smart City und Smart Economy. Sprechen Sie uns gerne an und vereinbaren Sie einen unverbindlichen Ersttermin mit unserem Team.

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