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Working Out Loud: Networking war nie so einfach

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2015 veröffentlichte John Stepper sein Buch “Working Out Loud: For a better career and life” und löste mit seinen Ideen für eine bessere Arbeits-Philosophie einen internationalen Hype aus. Großkonzerne wie Bosch oder Evonik integrierten die Methode bereits sichtbar erfolgreich in ihre Strukturen.

Die sogenannten Working Out Loud Guides sind inzwischen in vielerlei Sprachen wie Deutsch, Englisch, Französisch, Mandarin, Holländisch uvm. verfügbar. Was Working Out Loud (WOL)  Ihnen und Ihrem Unternehmen bringt erfahren Sie hier.

Das bringt Working Out Loud

John Stepper und sein WOL Konzept beziehen Position gegen aggressive Konkurrenz-Politik in Unternehmen. Anstatt den kommunikativen Austausch durch Alleingänge zu hemmen, stehen bei Working Out Loud die Sichtbarkeit der eigenen Arbeit und die stetige Vernetzung mit Kollegen innerhalb und Personen außerhalb des eigenen Unternehmens im Vordergrund. Das laute Arbeiten geht damit aktiv gegen die Silodenke vor, die sich häufig gerade in großen Konzernen findet. Ziel ist es, die Unternehmenskultur gemeinschaftlicher, agiler und menschlicher zu gestalten, um ein positives und interaktives Arbeitsklima zu erzeugen. Über den gesteigerten Austausch und die Vernetzung der Mitarbeiter über verschiedene Arbeitsbereiche und Abteilungen hinaus, wird die Effektivität von Unternehmen gesteigert. Im Idealfall entsteht eine offene, kollaborative Unternehmenskultur, die agile, effiziente Impulse setzt und von der Sichtbarkeit der individuellen Kompetenzen ihrer Mitarbeiter profitiert.

Working Out Loud hilft außerdem, den Überblick über lange Produkt- oder Organisationsketten zu behalten oder zurückzugewinnen. Auch wird der Zugang zu neuen Chancen über aktive Netzwerke erleichtert. Mitarbeiter werden dazu angehalten durch Selbstkontrolle und breit gefächerte Kontakte eigenständig Zugang zu Systemen zu erlangen, die ihnen vorher verschlossen waren. Die WOL Methode verfolgt demnach 5 Grundprinzipien:

      • Beziehungen ausbauen
      • Großzügigkeit zeigen
      • Arbeit sichtbar machen
      • Zielgerichtetes Entdecken
      • Wachstumsorientiertes Denken
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Quelle: https://bit.ly/2oag34c

WOL in 12 Schritten in den Arbeitsalltag integrieren

Working Out Loud lässt sich in 12 einfachen Schritten in den Arbeitsalltag integrieren. Der Leitfaden von John Stepper sieht vor, dass eine Peer-Support-Gruppe gebildet wird, die idealerweise aus 4 bis 5 Personen besteht. Die Mitglieder dieses Circles können alle Teil eines Unternehmens oder einer Abteilung sein. Bestenfalls sind sie jedoch Spezialisten unterschiedlicher Branchen oder Hintergründe, schließlich ist Networking das A&O im WOL Kontext. Jeder Teilnehmer der Gruppe steckt sich ein individuelles Ziel, dass durch drei Grundfragen strukturiert wird:

      • Was versuche ich zu erreichen und warum?
      • Wer kann mir helfen dieses Ziel zu erreichen?
      • Wie kann ich dazu beitragen, unsere Beziehung voranzubringen?

Diese Funktionen übernehmen die Teilnehmer eines Circles

Den Teilnehmern einer Peer-Support-Gruppe fallen zwei Hauptaufgaben zu, die unter den Mitglieder verteilt werden können. Selbstverständlich kann die Verteilung der Aufgaben im Circle mit jeder Sitzung variieren. Genauso ist es aber möglich, die Zuweisung in jeder Woche zu verändern.

Der Moderator

  • Kümmert sich um die Planung und thematische Vorbereitung der Treffen 
  • Organisiert und gestaltet die Inhalte positiv und ansprechend
  • Agiert nicht als Leiter, sondern als Unterstützer der Gruppe (fungiert als Positivbeispiel)

Der Zeitnehmer

  • Stellt ein zeitliches Gleichgewicht zwischen Aktion und Diskussion innerhalb der Gruppe her
  • Hält die Gruppendynamik in Bewegung

So funktioniert der Lernprozess im WOL-Circle


Die Teilnehmer des WOL-Circles kommen über 12 Wochen hinweg in gemeinsamen Treffen für eine Stunde pro Woche zusammen. Die Treffen können laut Circle-Guides entweder in persona oder über digitale Programme wie Facetime oder Skype stattfinden. Der kleinschrittige Prozess soll dabei helfen, neue, effiziente Gewohnheiten begleitend in den Arbeitsalltag einzubinden. Überforderung durch zu viele Inhalte oder zu hohe Anforderungen, die sich zu einem großen Berg auftürmen, können so gar nicht erst entstehen. Regelmäßige Erfolge halten außerdem die Motivation hoch, am Ball zu bleiben.

Zu Beginn der Sitzungen wählt jeder Teilnehmer ein individuelles Ziel und orientiert sich an den drei Grundfragen. Am Ende der 12 Wochen soll nach Möglichkeit jeder im Circle sein Ziel erreicht haben, oder die Kompetenzen und Netzwerke aufgebaut haben, um das Ziel langfristig umzusetzen. Die Ziele jedes Einzelnen werden dabei grundsätzlich vertraulich behandelt. D. h., dass diese nicht zwangsläufig mit den Kollegen geteilt werden müssen. Die Anonymität der eigenen Zielsetzung gibt den Mitgliedern der Gruppe den Raum, neue Dinge auszuprobieren und sich auch nicht vor möglichen Hindernissen oder gar Scheitern zu scheuen. 

Jede Sitzung ist durch den vorgegebenen Ablaufplan, der durch die jeweilige Woche führt, genau strukturiert. Kurze, praktische Übungen im Plenum helfen den Teilnehmern dabei, Zugang zu Fachwissen und Ideen zu gewinnen, Kontakte zu knüpfen und mithilfe des Feedbacks der Kollegen voranzukommen. 

Das sollten WOL-Circles bei der Organisation beachten

  • Die Logistik einfach halten: Feiertage einplanen, Versäumte Sitzungen gemeinsam aufholen
  • Ein einfaches, erreichbares Ziel wählen: Besonders eignen sich einfache Lernziele wie “Ich möchte mehr erfahren über…”, “Ich möchte mich in…verbessern”
  • Kleine, aber stetige Schritte wertschätzen
  • Regelmäßige Kommunikation zwischen den Treffen: Fortschritte sollten über verschieden Kanäle mit anderen Mitglieder geteilt werden, wenn nötig sollte um Hilfe gebeten werden
  • Gegenseitige Anpassung beachten und Hilfestellung bieten: Durch ein angemessenes Tempo wird eine gemeinsame Vertrauensbasis geschaffen

Mit Entspannung und Spaß an die Thematik herangehen: Die Zeit sollte als sinnvoll, produktiv und positiv geschätzt werden

Sie möchten die interne und externe Vernetzung Ihres Unternehmens vorantreiben? Sie wollen in der Arbeitswelt mit neuen Beziehungen punkten und schnellen Schrittes neue Ziele erreichbar machen? Dann ist Working Out Loud eine Möglichkeit Verbindungen aufzubauen und zu stärken, die Ihnen bei Ihrer Zielsetzung helfen können. Kommen Sie gerne auf uns zu, wir schulen Sie im Umgang mit WOL und helfen Ihnen bei der Auswahl der passenden Vernetzungs- und Kreativmethoden. Gemeinsam denken wir Ihre Strukturen neu und optimieren mit Ihnen Ihre Unternehmenskultur – für langfristige und messbare Erfolge in der Produktentwicklung, Kommunikation, Kundenakquise uvm.

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