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Content Management Systeme

Ein gelungener Auftritt im Internet gehört heutzutage zu den wichtigsten Aushängeschildern. Doch um mit Inhalten, Design und Usability auf allen Endgeräten überzeugen zu können, ist die Wahl des passenden Content Management Systems (CMS) entscheidend. Doch was ist ein CMS? Wofür braucht man CMS? Welche gibt es? Und welches wähle ich?

Was sind Content Management Systeme?

Egal ob E-Commerce-Website, Corporate-Website, Blog oder Progressiv Web App ­­– Die Liste an Website-Typen ist unendlich. Doch eins haben sie alle gemeinsam: Fast alle basieren auf sogenannten Content Management Systemen, die es den Inhaber*innen ermöglichen, Website-Inhalte ohne Programmierkenntnisse und ohne großen Aufwand zu pflegen. Ganz allgemein sind CMS Systeme, mit dessen Hilfe man Inhalte für das Internet erstellt und organisiert. Durch den Einsatz eines CMS können Inhaber*innen flexibel und kinderleicht Texte editieren, Bilder und Videos hinzufügen, das Layout gestalten und vieles mehr!

Wo kommen Content Management Systeme zum Einsatz?

Content Management Systeme bilden die Basis vieler Webseiten, um die Inhalte einfach zu verwalten und aktuell zu halten. Besonders dynamische Webseiten wie Onlineshops, Blogs, Webseiten mit tagesaktuellen Informationen, soziale Plattformen sowie alle Seiten, die ständig aktualisiert und verändert werden müssen, profitieren von dem Einsatz eines CMS. Hier sind einige unserer Beispiele:

Lokalhelfer

Lokalhelfer, die Matchmaking-Plattform, die freiwillige Helfer*innen und Hilfsbedürftige aus dem Eifelkreis Bitburg-Prüm verbindet, setzt das Content Management System Strapi für ihre Webseite beziehungsweise ihre Progressiv Web App ein. Die gesamte Erstellung von Inhalten wie den FAQs sowie die Verwaltung von Helfer*innen Accounts erfolgt über das smarte CMS.

Lootpak 

Lootpak, der Online-Shop für Gamer, der das Prinzip von Lootboxen in die echte Welt übertragt, bietet Gaming Survival Packs an, die eine Zusammenstellung von Getränken, Snacks und Gadgets enthalten. Zum Aufbau des Online-Shops wurde das CMS WordPress mit dem E-Commerce Plug-in WooCommerce genutzt. Dank des Einsatzes von WooCommerce konnte der Shop schnell, ohne viel Aufwand und mit einem Top-Design umgesetzt werden.

Solingen 

Auch die Smart City Solingen nutzt für ihre Webseite solingen.digital das CMS Strapi. Die vielfältigen Inhalte zu Neuigkeiten, Events, Vorstellung von Projekten und Stories, Informationen zu Ansprech- und Kooperationspartnern und vieles mehr werden mit dem CMS erstellt, organisiert und verwaltet.

So umfangreich die Einsatzbereiche von CMS sind, so vielfältig ist auch das Angebot der Anbieter*innen von Content Management Systemen. Doch nicht jedes CMS eignet sich für jedes Projekt. Denn CMS unterschieden sind maßgeblich in ihrem Aufbau und ihren Funktionen.

Welche Content Management Systeme gibt es?

Coupled Content Management Systeme 

Wie der Name bereits verrät, sind coupled Content Management Systeme geschlossene Systeme, die Backend und Frontend verbinden. Durch die feste Verbindung ist die Implementierung eines gekoppelten CMS unkompliziert und auch die Erstellung und Verwaltung von Inhalten wird durch die Bereitstellung von Themes (Vorlagen) und Plugins (Erweiterungen) erleichtert. Daher eignen sich die klassischen Systeme besonders für weniger technik-affine Nutzer*innen und Projekte mit einem geringeren Komplexitätsgrad. Denn die festen Systeme sind weniger agil und flexibel, weshalb individuellen gestalterischen Anpassungen und technischen Erweiterungen Grenzen gesetzt sind.

Beispiele für klassische, coupled CMS sind WordPress und Typo3. Doch auch die Anbieter*innen von coupled CMS haben die neuen Anforderungen an Content Management Systeme erkannt, weshalb sich viele klassischen CMS zu sogenannten decoupled CMS weiterentwickeln.

Decoupled Content Management Systeme 

Decoupled CMS funktionieren auf den ersten Blick ähnliche wie klassische CMS, denn es auch sie umfassen ein Backend und Frontend. Ihren Namen verdienen sich decoupled CMS durch neu integrierte Application Programming Interfaces (APIs), die den Systemen die Kommunikation mit gleich mehreren Frontends ermöglichen. Die Entkopplung der Speicherung, Verwaltung und Darstellung der Inhalte sorgt für mehr Flexibilität in der Gestaltung, birgt technische Vorteile und ermöglicht eine verbesserte Nutzererfahrung. Zwar erfordert ein entkoppeltes CMS eine größere Entwicklungsarbeit, doch langfristig zahlt sich der Einsatz von decoupled CMS durch weniger Wartungsaufwand aus.

Ein Bespiele für ein entkoppeltes CMS ist Drupal. Doch auch einige klassische CMS wie WordPress lassen sich bereits durch Plug-ins (technische Erweiterungen) zu einem decoupled CMS weiterentwickeln.

Headless Content Management Systeme

Headless Content Management Systeme (HCMS) sind sowohl eine Verknappung als auch eine Erweiterung klassischer Content Management Systeme. Sie sind „headless”, weil ihnen das Frontend abgekappt wurde. Der Kopf wurde ihnen genommen, um das Backend unabhängig zu machen. Ähnlich wie in den decoupled CMS wird eine Schnittstelle (API) integriert, die den Zugriff verschiedener Frontends auf die Inhalte des Backends regelt. Von headless CMS profitieren vor allem die Nutzer*innen, die Inhalte für verschiedenste Endgeräte und Kanäle zentral in einem CMS verwalten wollen, ohne dabei Kompromisse in der Performance und in der User-Experience zu machen.

Bekannte headless Content Management Systeme sind Strapi und Contentful.

Welches Content Management System wähle ich?

Bei der Wahl des passenden Content Management Systems müssen unterschiedliche Aspekte abgewogen werden. Zwar lässt sich grob unterscheiden, für welche Projekte man coupled, decoupled oder headless CMS wählen sollte, doch auch unter den jeweiligen Systemen gibt es entscheidende Unterschiede.

Statt auf Vertriebskooperationen mit Anbieter*innen zu setzen, sollte die Auswahl eines Content Management Systems individuell, projektbezogen und umfassend erfolgen.

Bei unserer Beratung profitieren Sie von unserer Bewertungsmatrix, die verschiedene Bewertungskriterien wie technischen Aspekten, Preiskategorien und individuellen Anforderungen unserer Kunden und Kundinnen in Betracht zieht. Hintergrundinformationen können bei der finalen Auswahl entscheidend sein und Auskunft über die Zukunftssicherheit der Systeme geben. Wer sind die Treiber, der Support und die Entwicklercommunity des Systems? Was ist die Strategie der Anbieter*innen und wie steht es um die Finanzierung? Verlassen Sie sich bei der Wahl des passenden CMS auf unsere Expertise und Erfahrung, um langfristig von dem Einsatz ihres CMS zu profitieren.

Hier ist eine Auswahl unserer Top-CMS: 

Strapi

Strapi ist ein Open Source Content Management System, das bei der Erstellung und Verwaltung von Inhalten für Websites und mobile Anwendungen unterstützt. Dabei ist Strapi sowohl für kleinere bis mittelgroßer Projekte als auch für die Anforderungen größerer Projekte geeignet. Als headless CMS liefert Strapi Inhalte über eine flexible API an unterschiedliche Frontends aus. Strapi zeichnet sich durch eine benutzerfreundliche Oberfläche aus und ist dazu kostenlos, self-hosted und bietet nützliche Plugins.

Contentful

Contentful ist eines unserer go-to headless CMS. Die Infrastruktur von Contentful bietet eine leistungsstarke Reihe von APIs zur Verwaltung, Integration und Bereitstellung von Inhalten für alle Geräte und Dienste. Es ist sehr einfach zu handhaben und erfordert kaum Einarbeitung. Die Erweiterung durch eigene, individuelle Microservices ist einfach und komfortabel und eine simple Benutzeroberfläche ermöglicht die spielend leichte Erstellung und Verwaltung von Inhalten.

DatoCMS

DatoCMS ist das beliebte Newcomer CMS, das in kürzester Zeit namhafte Kunden überzeugen konnte. Das CMS bietet einen zentralen Content-Hub, der durch eine starke API Inhalte an verschieden Frontends, wie Apps, Webseiten und IoT-Endgeräte, ausspielen kann. Dabei zeichnet sich DatoCMS durch die Auslieferung von passend transformierten responsive Bilder und Videos aus. DatoCMS wird als SaaS-Modell angeboten und bietet flexible Modelle für verschiedene Unternehmens- und Projektgrößen an.

WordPress

WordPress ist wohl das am weitesten verbreitete und das bekannteste CMS überhaupt. Das Open Source Content Management System lässt sich kostenlos nutzen und durch kostenpflichtige Erweiterungen wie Plugins ergänzen. Als klassisches CMS, eignet sich WordPress besonders für Anwender und Anwenderinnen mit wenig technischen Vorkenntnissen und für statische, simple Webseiten. Doch die Vielzahl an Erweiterungen lässt sich WordPress auch für komplexere Projekte umwandeln und ergänzen. So lässt sich WordPress beispielsweise durch das beliebte Plug-in WooCommerce zu einem professionellen und dennoch kostenfreien Shopsystem ausbauen.

Shopify

Das CMS mit dem Namen Shopify ist ein geschlossenes Shopsystem, das als All-inclusive-Lösung für E-Commerce-Projekte entwickelt wurde. Dazu enthält das kostenpflichtige CMS alles, was man zur Erstellung und zum Betreiben eines Webshops benötigt. Das cloudbasierte Omnichannel-Shopsystem überzeugt bekannte Webshops mit einer hohen Skalierbarkeit, einer einfachen Handhabung, modernen Design-Vorlagen, einem umfassenden Dashboard und vielem mehr!

Mit Content Management Systemen Inhalte auf Ihre Weise verwalten:

  • Unabhängige und einfache Bearbeitung und Aktualisierung von Inhalten
  • Intuitive Bedienung ohne technische Kenntnisse
  • Zeitlichen und wirtschaftlichen Aufwand für die Pflege der Webseite verringern
  • Erleichterte Teamarbeit durch individuelle Benutzerverwaltung
  • Skalierbarkeit durch einfache Erweiterbarkeit

Mehr zu Content Management Systemen aus unserem Blog

Wir helfen Ihnen aus einer Hand bei:

  • der individuellen Auswahl des passenden CMS für Ihr Projekt,
  • der technischen Implementierung und Umsetzung Ihrer CMS-Lösung
  • oder bei der Erweiterung aktueller CMS-Architekturen.

Mit Content Management Systemen lassen sich neue Projekte zukunftssicher entwickeln und auch bestehende Strukturen flexibel erweitern und optimieren. Wenn Sie mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren wollen, reicht eine kurze Nachricht an uns. Wir freuen uns auf Ihr Projekt!

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